Vertragsprüfung

Wenn Sie innerhalb von Österreich ein Haus kaufen wollen, dann ist immer ein Kaufvertrag nötig. Dabei stellt sich natürlich immer die Frage, ob dieser Vertrag nicht vorher von einem Rechtsanwalt geprüft werden sollte. Dieser könnte eine genaue Vertragsprüfung vornehmen. Doch wie viel würde das eigentlich kosten? Und sind die Kosten beim Hauskauf steuerlich absetzbar? Und wie sehen die Kosten der Prüfung bei einem Bauvertrag aus?

Wann sich eine Vertragsprüfung lohnt

Meist wird nur einmalig eine Immobilie gekauft, wodurch einige eine Altersvorsorge geschaffen haben und tun können, was sie wollen. Jedoch muss dies rechtlich abgesichert sein und sehr gut durchdacht. Ein sehr großer Fehler ist es, sich den Kaufvertrag dabei nicht Mal durchzulesen. Einfach so unterschreiben, sollten Sie hierbei nicht. So gibt es bei Kaufverträgen viele Punkte, auf die geachtet werden sollte. Gleiches gilt für ein Kaufobjekt, welches sich nicht großartig von den anderen unterscheidet. Im Vertrag können immer noch andere Punkte aufgelistet werden. Wichtig ist es so vorher abzuchecken, um was es eigentlich geht. Ist es ein Einfamilienhaus oder ein komplettes Grundstück? Das kann schon einen enormen Unterschied machen.

Treuhänder beim Kaufvertrag

Ein Rechtsanwalt kann auch als Treuhänder eingesetzt werden, wodurch dieser dann für beide Parteien agiert. Somit kommt es zu einer Sicherheit bei der Kaufvertragsabwicklung. Sind alle vereinbarten Punkte vom Verkäufer geklärt, dann transferiert der Rechtsanwalt den Kaufbetrag und so kommt es zu einer Garantie, dass alle das bekommen, was sie wollen. Der Käufer kann erst nach dem Kaufvertrag ins Grundbuch eingetragen werden. Laden Sie die Form des Vertrages nicht einfach herunter, sondern lassen Sie ihn direkt aufsetzen.

Was macht ein Rechtsanwalt bei Immobiliengeschäften?

Suchen Sie bei einem Immobilienkauf einen Rechtsanwalt für Vertragsrecht auf, der kann für Sie alles Notwendige klären. Gleiches gilt für Konsequenzen, die auf Sie zukommen könnten. Oftmals wissen viele gar nicht, was bei einem Hauskauf zu beachten ist. Am besten setzt der Rechtsanwalt den Kaufvertrag selber auf. Sollte es der Verkäufer tun, dann lassen Sie den Vertrag unbedingt vorher genau prüfen. Am besten macht sich hierfür ein Anwalt, der für Sie Einsichtnahme der Vertraglichkeiten macht, aber auch in die Bebauungspläne schaut sowie Bestandsrechte prüft. Selbst die Verbücherung können Sie von diesem übernehmen lassen. Ein Rechtsanwalt sollte jedoch für beide Seiten eingesetzt werden, um so Rechte zu garantieren.

An wen sollte ich mich wenden?

Zum einen sollten Sie wissen, dass ein Notar einen Immobilienvertrag nicht beurkundet, wenn dieser nicht rechtlich in Ordnung ist. Als Zweitkontrolle kommt hier also immer der Anwalt mit in Frage. Sicher finden Sie auch schnell einen in Ihrer Nähe, der sich um Ihre Angelegenheiten kümmern wird.

Die Kosten bei einer Prüfung des Vertrages

Bevor es erst richtig los geht, werden Sie mit dem Anwalt ein Erstgespräch führen. Hier wird über die Vorgehensweise sowie die Kosten an sich gesprochen. Bei diesem Gespräch erhalten Sie gleich eine Menge Informationen, was meist per Telefon oder direkt in der Kanzlei passiert. So gibt es auch manche Anwälte, die das Erstgespräch kostenlos anbieten. Aber auch wenn dem nicht so ist, dann sind die Kosten den Prozess wert.
Meist wird hierfür zwischen 80 bis 200 € gerechnet.
Die Verrechnungsmöglichkeiten sind hier auch vollkommen anders. So gibt es das Zeithonora,das Pauschalhonora und die Abrechnung nach Tarif.
Bei Ersterem kommt es auf den Stundenlohn an und wie groß die Aufwendungen für den jeweiligen Fall sind. Zweiteres zeigt Ihnen eher auf, was für Kosten auf sie zukommen könnten.

Kosten bei Vertragsgestaltung

Je nach Immobilie können die Kosten hierfür ganz unterschiedlich ausfallen, was aber direkt nach dem Erstgespräch festgelegt wird. Meist wird dies zu einem Festpreis vom Anwalt angeboten.

Darauf sollten Sie beim Kaufvertrag achten

Rechtskräftig ist ein Kaufvertrag über eine Immobilie nur dann, wenn Käufer und Verkäufer dies gemeinsam beim Notar beurkunden lassen. Der Notar prüft dies ordentlich und beantwortet zusätzlich wichtige Fragen. Wählen Sie am besten den Notar selber aus, so kommt es nicht zu einer Parteinahme.

Auflassungsvormerkung und Schlüsselfertige Übergabe

Eine Auflassungsvormerkung muss im Grundbuch geschehen, was Sie davor schützt, dass Ihre Immobilie durch eine andere Person verkauft werden kann.
Lassen Sie sich in der Einstellungsphase gleich den Fixpreis für die schlüsselfertige Übergabe geben, sodass nichts mehr Weiteres auf Sie zukommen könnte.

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