Was sind die Nachteile von Bitcoins?

Zweifellos bieten Kryptowährungen wie Bitcoins zahlreiche Vorteile, weil sie unter anderem völlig unabhängig von Zahlungsdienstleistern, Banken und staatliche Regulierungsbehörden geschöpft werden. Darüber hinaus lässt sich diese Währung auch weltweit für den Zahlungsverkehr nutzen. Dem gegenüber stehen aber auch einige gravierende Nachteile, die mit der Kryptowährung verwunden sind.

Das sind die größten Nachteile von Bitcoin

Der wohl größte Nachteil laut Changelly, der jedoch allen Kryptowährungen gemein ist, besteht darin, dass diese Währungen noch nicht allzu weit verbreitet sind und auch die Akzeptanz als Zahlungsmittel noch zu wünschen übrig lässt. Viele Menschen kennen bislang den Begriff Kryptowährung nicht einmal.

Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass einzelne Länder durchaus den Bitcoinhandel für Banken unterbinden können. Das wiederum kann zu erdrutschartigen Kurseinbrüchen führen. In Ländern, die den regulären Handel unterbunden haben, lassen sich Bitcoins dann lediglich noch über Untergrundmärkte wie etwa dem Darknet handeln.

Zwar sind Bitcoins vor der Inflation geschützt, allerdings besteht durch das System an sich die Gefahr einer Deflation. Der Grund: Bei vielen Inhabern von Bitcoins handelt es sich um Investoren. Diese sind natürlich in erster Linie an steigenden Kursen interessiert, weshalb sie die Kryptowährung nur äußerst ungern ausgeben. Das wiederum hat eine massive Deflationsgefahr zur Folge.

Aktualisierung und Weiterentwicklung sehr wichtig

Nachteilig ist auch die Tatsache, dass die Bitcoin-Software ständig angepasst, aktualisiert und weiterentwickelt wird. Allerdings sind nicht sämtliche Neuen Funktionen für jedes Mitglied im Netzwerk sofort nutzbar.

Ferner haben User, die erst zu einem späteren Zeitpunkt in das Netzwerk eingestiegen sind, nicht unerhebliche finanzielle Nachteile. Der Grund: User, die bereits zu einem sehr geringen Kurs eingestiegen sind und größere Mengen an Bitcoins erworben haben, profitieren bislang weitaus mehr von den hohen Kursanstiegen. Allerdings ist die Menge an Menschen, die Bitcoins in relativ großem Umfang gekauft haben, noch relativ überschaubar. So besaßen beispielsweise 2013 lediglich fünf Prozent aller Besitzer von Bitcoins überhaupt mehr als zehn komplette Währungseinheiten.

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